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Tipps für

erfolgreiches Lernen

Lesen Sie hier erprobte Tipps, wie Sie beim Lernen schnell vorankommen. Lesen Sie, wie man das Langzeit-Gedächtnis trainiert und wie Wissen und Intelligenz durch „richtiges“ Lernen wachsen.

Grundsätzliches zum Lernen

Lernen Sie ohne Zeitdruck und ohne Erfolgsstress! Stresshormone blockieren den Zugang zum Langzeitgedächtnis. Wir kennen das in Prüfungssituationen bekannte „Blackout-Syndrom“: Stress verhindert, dass erlerntes Wissen abrufbar ist. Das Langzeitgedächtnis ist verschlossen. Je entspannter und je spielerischer Sie sich konzentrieren können, desto erfolgreicher und effektiver lernen Sie. E-Learning ist geradezu ideal, um stressfrei und damit auch effektiv zu lernen.

Vom Wissen zum Können

Wissen bedeutet noch nicht Können. Wenn Sie gelesen haben, wie man ein Flugzeug steuert, bedeutet das nicht, dass Sie es auch können. Wichtig ist, die erlernte Theorie möglichst schnell anzuwenden, auszuprobieren und Erfahrung zu sammeln. Eine Stufe vor dem Können ist das intellektuelle Hinterfragen des Gelernten, z.B.

  • Was bedeutet das, was ich gerade gelernt habe?
  • Wofür und wann ist das wichtig?
  • Welche Parallelen gibt es dazu in anderen Themenbereichen?
  • Welche Fehler passieren, wenn man das gerade Gelernte nicht weiss/anwendet?

Spielen Sie in Gedanken mit dem Lernstoff, damit er sich im Gehirn gut vernetzen kann. Gedanken/Ideen, die durch „Denken“ mehrfach „Hin- und Her“ bewegt werden, werden besser vernetzt und gespeichert.

Wie lange am Stück lernen?

Lernen Sie in kleinen Einheiten. Unser Gehirn kann maximal 7 Informationen gleichzeitig im Kurzzeitgedächtnis speichern. Dann sollte die erste Wiederholung stattfinden. Kommen zu schnell weitere Informationen dazu, werden andere wieder vergessen.

Wann / wie oft wiederholen?

Sehen Sie sich die rote Lernkurve an. Bereits nach 24h sind rund 70% des neue erlernten Wissens wieder vergessen.Nach 1 Monat sind gerade mal noch 10% vorhanden.

Die blaue Lernkurve im zweiten Bild zeigt, dass das abrufbare Wissen mit jeder Wiederholung steigt. Wiederholen Sie eine Lerneinheit direkt, nachdem Sie diese abgeschlossen haben. Bleiben Sie dabei aktiv! Sprechen Sie laut, was Sie sich gemerkt haben. Nur was Sie mit eigenen Worten formulieren können, haben Sie verstanden. Überlegen Sie beim Wiederholen, welche Frage/n das gerade Gelernte beantwortet. Notieren Sie diese Frage/n in Ihrem Lerntagebuch.

Die Grafik zeigt eindrucksvoll, wie schnell einmalig Gelesenes oder Gehörtes ohne Wiederholungen wieder verloren geht.

Damit neues Wissen im Langzeitgedächtnis abgespeichert wird, sind durchschnittlich 5 Wiederholungen nötig. Die Zeitintervalle für die Wiederholungen verlängern sich. Das letzte Zeitintervall ist etwa 7 Tage.

Lerntagebuch nutzen

Ein Lerntagebuch kann papierhaft oder ein Online-Dokument sein. Notieren Sie in Ihrem Lerntagebuch

  • alles Ungewöhnliche
  • Fremdwörter mit Erläuterung
  • Fragen zu den Kapiteln, die Sie gelernt haben
  • Vergleiche zu anderen Themen und Aufgaben (… das ist so ähnlich wie…)

Lesen Sie Ihr Lerntagebuch immer wieder durch. Prüfen Sie, ob Sie auf die notierten Fragen die Antworten noch wissen. Sprechen Sie diese laut, so als würden sie das einem weiteren Anwesenden erklären.

Wissensdatenbank anlegen

Legen Sie sich eine Wissensdatenbank an. Überlegen Sie sich dazu Fachbegriffe, zu denen Sie Wissen aufbauen und erweitern möchten. Wir empfehlen, unsere Wissensmanagement-Software YOUWIKI dafür zu nutzen. Die händische Organisation von Wissen ist mit zunehmendem Wachstum der Datenbank irgendwann nicht mehr zu bewältigen. Hier hilft die YOUWIKI wie ein zweites Langzeitgedächtnis.

Lebenslang lernen

Lebenslang lernen ist nicht nur ein Modeschlagwort oder eine Anforderung aus der Arbeitswelt. Die Fähigkeit zu lernen hält das Gehirn fit wie einen Muskel, der regelmäßig trainiert wird.

Menschen, die mit Freude lernen, haben immer wieder neue, interessante Themen im Leben. Sie sind gefragte Gesprächspartner. Ihnen wird auch in hohem Alter nie langweilig.

Intelligenz

Unter Intelligenz versteht man eine hohe Dichte an aktiven, abrufbaren Informationen in einem definierten Wissensgebiet.

Das Wissen intelligenter Menschen ist im Gehirn stark vernetzt, dadurch dass es gedanklich immer wieder „bewegt“ und mit neuen Ideen und Impulsen verknüpft wird. Richtiges Lernen ist quasi eine Voraussetzung, dass Intelligenz wachsen kann.